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Advancing the value of the humanities

Kritisches Denken, Hinterfragen, ganzheitliche Herangehensweisen, konstruktiver Umgang mit (inter-)kulturellen Settings, kreatives und interdisziplinäres Agieren: Anhand dreier Lehrprojekte werden im «Erasmus+»-Projekt Advancing the Value of Humanities in Academia, Society and Industry die Vermittlung, Greifbarkeit und die Qualitäten dieser Fähigkeiten untersucht und ihre Relevanz für Bildung, Gesellschaft und Wirtschaft gestärkt.
 
Das Projekt wird gemeinsam von den Universitäten Liechtenstein und Graz sowie der HafenCity Universität Hamburg durchgeführt.

Hochschulabsolventinnen und Hochschulabsolventen sollen zu starken Persönlichkeiten wachsen, die sich engagiert, nachhaltig und bedacht den drängenden gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und politischen Aufgaben stellen, kritisch hinterfragen, ganzheitlich denken und Zusammenhänge erkennen können. Für die erfolgreiche Bewältigung der anstehenden, bisweilen noch nicht bekannten Aufgaben im eigenen Fachgebiet, im interdisziplinären und komplexen Feld sind nebst hochspezialisiertem Wissen Fähigkeiten entscheidend, die dem Wissensbestand der Geistes-, Kultur- und Sozialwissenschaften angehören und aus deren Perspektive zu vermitteln sind. Zu den erwünschten Kompetenzen zählen massgeblich: 

  • (Selbst-)kritisches, kreatives Denken und Hinterfrage
  • Ethisches Bewusstsein
  • Kontextuelle Einordnung und respektvoller Umgang mit unterschiedlichen Kulturen und     (inter-)kulturellen Settings
  • Förderung und Bewusstsein für (eigen-)verantwortliches Handeln
  • Interdisziplinäres Denken und die Fähigkeit zu ganzheitlichen Herangehensweisen. 

 

Als wichtigste Förderin und Garantin dieser gesellschafts- und wirtschaftspolitisch bedeutsamen Fähigkeiten gelten im universitären Fachbereich die «Humanities», d.h. die Geistes- und Kulturwissenschaften. Im vorliegenden Projekt werden die Qualitäten dieser Fähigkeiten und ihre Vermittlung aus kulturwissenschaftlicher Perspektive untersucht.

Drei Lehrprojekte, drei Orte, drei Erfahrungen


„Ja es ist mehr so das Grobe, das ich mitnehme, so das Neue anstatt irgendwas Spezifisches, irgendeine Erkenntnis z.B. zwei plus zwei ist vier. Sondern es ist so das Subtile, das zwischen den Zeilen Denken, was ich mitnehme. Das nicht Greifbare.“  Student  Max Vaduz


"Die eigene Karte setzt ein Statement dagegen, sich an der Uni in seinem Kämmerlein einen Grundlagenplan anzugucken und zu denken, dass man diesen Ort versteht. Unsere Karte funktioniert nicht, wenn sie woanders hängt, sie funktioniert hier und sie soll dazu anregen, dass man den Raum hier wahrnimmt. Von der Uni aus ist das ein bißchen schwierig darüber nachzudenken, da muss man schon mal hier rumlaufen."


"Besonders interessant war es zu sehen, dass die unterschiedlichen Räume irgendwie einen Einfluss auf die Gruppe und unser Denken hatte."

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